14.08.2014

1. Halbjahr 2014: Weniger Schweine geschlachtet

Knapp 4,0 Millionen Tonnen Fleisch wurden in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands in den ersten sechs Monaten 2014 produziert; das waren 0,3 % (12 600 Tonnen) weniger als im ersten Halbjahr 2013.

 

Der Rückgang der Fleischproduktion ist maßgeblich auf die verringerte Schweinefleischproduktion im Berichtszeitraum zurückzuführen. Die Geflügelfleischerzeugung nahm dagegen deutlich zu und für die Rindfleischerzeugung war ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

 

28,6 Millionen gewerbliche Schweineschlachtungen wurden im ersten Halbjahr 2014 erfasst; ein Rückgang um 1,8 % (- 539 100 Tiere) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. An Schweinen inländischer Herkunft wurden 26,4 Millionen geschlachtet; 322 500 Tiere (- 1,2 %) weniger. Bei importierten Schlachtschweinen fiel der Rückgang mit - 216 600 Tiere; (- 8,8 %) noch deutlich stärker aus. Die aus gewerblichen Schlachtungen produzierte Schweinefleischmenge betrug gut 2,7 Millionen Tonnen, knapp 54 900 Tonnen (- 2,0 %) weniger als in den ersten sechs Monaten 2013. Die Schweinefleischproduktion trug 67,6 % zur gesamten Fleischproduktion bei.

 

Die Schweineschlachtungen konzentrieren sich wie auch in den Vorjahren auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (895 800 Tonnen) und Niedersachsen (886 430 Tonnen).