Müller-Fleisch will Jungeber ab 2021 um 6 Cent je Kilogramm abstrafen

Eberferkel - Ab Januar 2021 ist die Ferkelkastration in Deutschland nur noch unter Betäubung erlaubt

Mit Blick auf das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration hat die VEZG kürzlich eine Anpassung der Ferkelnotierung ab 2021 beschlossen und will künftig einen Zuschlag von 2 € je Ferkel bei Kastration ausweisen. Das Schlachtunternehmen Müller-Fleisch hat darauf reagiert und seine Jungeberlieferanten in einem Schreiben informiert, dass es zum Jahreswechsel seine Jungebermaske anpassen wird. Die bisherigen Kostenbelastungen bei Eberferkeln könnten unter den geänderten Rahmenbedingungen nicht mehr getragen werden.
ISN: Müller setzt das falsche Signal zur Unzeit. Statt alle Wege offen zu halten, wird ein weiterer Weg massiv abgestraft. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen – wer kastrierte Schweine will, muss also auch die Kosten dafür tragen. So werden Verantwortung und Kosten allein auf die Ferkelerzeuger abgewälzt.  



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