ISN Position Initiative Tierwohl

Wir zeigen mit der Initiative Tierwohl klar und deutlich, dass wir als Branche in Sachen Tierschutz und Tierwohl freiwillig und auf breiter Basis voran gehen, kommentiert ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes die Initiative. Ich fordere insbesondere die Politik auf, dieses bei ihren zukünftigen Entscheidungen zu berücksichtigen. Mit Freiwilligkeit ist dem Tierschutz und Tierwohl mehr gedient als mit starren politisch ideologischen Vorgaben.

 

Die Leitfäden für die Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und Schweinemast sowie weitere Infomationen zur Initiative Tierwohl stellen wir Ihnen im Mitgliederbereich des www.schweine.net zur Verfügung:


Hier finden Sie weitere Informationen und die Leitfäden zur Initiative Tierwohl

Und nach 2017?

Branchenvertreter haben sich auf einen Entwurf für die Fortführung der Initiative Tierwohl für Schweine für den Zeitraum 2018 bis 2020 verständigt. 

Wichtige Punkte sind die um 35 Millionen Euro erweiterte Finanzausstattung für Schweinehalter, einheitlichere Vorgaben durch Anpassung der Kriterienkataloge und ein Tiergesundheitsindex als fester und wichtiger Bestandteil der Initiative.

Die Verhandlungen, an denen auch die ISN maßgeblich beteiligt war, haben sich lange hingezogen und waren knallhart. Denn die Ziele der beteiligten Verhandlungspartner lagen zum Teil meilenweit auseinander. Eine wichtige unbedingt einzuhaltende rote Linie war dabei, dass zusätzliche Maßnahmen auch entsprechend finanziell ausgeglichen werden müssen. Alles andere führt zum Verlust an Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Schweinehaltung.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist in Anbetracht der unterschiedlichen Betriebsstrukturen die Wahlfreiheit der Kriterien. Auch wenn diese nun eingeschränkt werden soll, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich unterschiedlich mit seinem Betrieb aufzustellen. Ob die weiterentwickelte Initiative angesichts des Frusts vieler nicht teilnehmender Betriebe und angesichts der beabsichtigten Einschränkungen noch attraktiv genug ist, um auch ab 2018 eine breite Beteiligung an der Initiative zu erreichen, bleibt abzuwarten. Hier muss jeder Schweinehalter für sich seine eigene individuelle Entscheidung für seinen Betrieb treffen.


Initiative Tierwohl: Weichen für den Zeitraum ab 2018 gestellt


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