10.05.2005

EU-Schweinepreise: Weitere Preissteigerungen zu erwarten!

Bis auf die skandinavischen Länder Dänemark und Schweden hat die freundliche Stimmung am Schweinemarkt nun alle EU-Staaten erfasst. In Europa äußert sich dies in deutlichen Preissteigerungen. Selbst die Italiener und Franzosen konnten erstmals seit langem wieder eine freundliche Tendenz vermelden. Trotzdem bewegen sich die Notierungen hier noch abgeschlagen hinter dem europäischen Mittelfeld, das sich zwischen € 1,32 und € 1,36 pro kg Schlachtgewicht bewegt.

Die schnelle Wende am Schlachtschweinemarkt ist in erster Linie auf die saisonale Nachfragebelebung zurückzuführen. Im Fleischverkauf konnten deutliche Preisaufschläge insbesondere für typische Grillartikel wie Nacken und Bauch durchgesetzt werden. Gleichzeitig ging das Angebot an schlachtreifen Schweinen im Vergleich zu den Vorwochen zurück.

Spanien kennt in den kommenden Monaten bei den Notierungen traditionell nur einen Weg - den nach oben. Mit dem Beginn der Urlaubssaison im Mai wird die Nachfrage hier deutlich steigen. Die durchschnittliche Preissteigerung wird bis Ende Juli/ Anfang August voraussichtlich zwischen 2 und 4 Cent pro Kilogramm und Woche liegen.

Tendenz:
Das Fehlen eines Schlachttages in der kommenden Woche wird von Seiten der Schlachtbranche wahrscheinlich als Argument gegen weitere Preissteigerungen verwendet. Das Angebot wird in der laufenden Woche aber dem Vernehmen nach weiter knapp bleiben. Die weitere Preisentwicklung hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die Grillbereitschaft auch über Pfingsten hinweg aufrecht erhalten bleibt. Insgesamt bleibt die Stimmung freundlich.




→ alle Partner auf einen Blick

Partner-News