18.05.2005

EU-Schweinepreise: Verschnaufpause nach Pfingsten!

Der europäische Schlachtschweinemarkt ist nach den deutlichen Preissteigerungen in den letzten zwei bis drei Wochen in eine Phase der Beruhigung übergegangen. Während in den meisten EU-Staaten die Notierungen für die laufende Woche unverändert notieren, ziehen sie in Spanien, Belgien und Dänemark weiter an. Die Dänen haben trotz des Anstiegs in dieser Woche die „Rote Laterne“ von den Italienern übernommen. Italien konnte durch einen Anstieg von korrigierten 13 Cent pro kg Schlachtgewicht den letzten Platz verlassen.

In Frankreich war in diesem Jahr der Pfingstmontag erstmals ein normaler Werktag. Trotzdem blieben aufgrund der angekündigten Streiks der Veterinärdienste die meisten Schlachtbetriebe geschlossen. Da aber das Angebot saisonal bedingt nur durchschnittlich und die Nachfrage sehr gut ausfällt, kann die korrigierte Notierung trotzdem um einen Cent auf korrigierte 1,33 steigen. Ohne das Fehlen dieses Schlachttages wäre eventuell sogar mehr drin gewesen.

Tendenz: Vom Export sind derzeit keine kurzfristigen Impulse zu erwarten. Gleichwohl hat sich der Wert des Euros deutlich reduziert, was die Exportchancen zumindest mittelfristig verbessert hat. Ein weiterer Aufwärtstrend bei den Schweinepreisen ist aber derzeit nur über die Steigerung der Binnennachfrage möglich, die maßgeblich vom Wetter abhängt.




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