29.03.2005

EU-Schweinepreise: Tiefpunkt erreicht!

Nach den Preisabschlägen der letzten Woche in vielen europäischen Ländern setzt sich der Preisdruck auch in der laufenden Woche weiter fort. Aufgrund des fehlenden Schlachttages in den meisten EU-Ländern sitzen die Schlachtunternehmen in dieser Woche am längeren Hebel und senken ihre Einkaufspreise. Das gilt für die iberische Halbinsel genauso wie für Mitteleuropa.

Damit nähern wir uns wieder deutlich den Schweinepreisen in Dänemark und Schweden. Erstmals seit mehreren Monaten gibt deshalb Dänemark seinen vorletzten Platz in der „Hitliste“ ab. Mit korrigierten 1,28 € pro Kilogramm Schlachtgewicht bilden nun Schweden, die Niederlande und Frankreich gemeinsam das Schlusslicht.

Tendenz:
Die globale Nachfrage nach Schweinefleisch ist weiterhin erfreulich. Das zeigt auch die seit vielen Wochen stabile Notierung in Dänemark. Seit Mitte März ist das Euro-Dollar-Verhältnis um 6 Cent auf aktuell € 1,29 zurückgekommen. Dies dürfte die Exportchancen nachhaltig verbessern.

Auch die anstehende Grillsaison wird für eine belebte Binnennachfrage in der EU sorgen. Deshalb sollte der Boden bei den Schweinepreisen gefunden und auch wieder mehr Spielraum nach oben vorhanden sein.




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