18.01.2005

EU-Schweinepreise: Talsohle erreicht?

Auch in dieser Woche stehen die Schweinepreise in weiten Teilen Europas unter Druck. Obwohl das Angebot nicht außergewöhnlich groß ausfällt, ist die Nachfrage der Schlachtunternehmen weiterhin zu schwach. Den deutlichsten Rückgang bei den korrigierten Notierungen gab es in Italien, Frankreich und Deutschland mit jeweils minus 7 Cent pro kg Schlachtgewicht, gefolgt von den Niederlanden mit minus 5 Cent und Belgien mit minus 3 Cent. Einzig und allein die Preise in Schweden und Dänemark können sich dem allgemeinen Trend erwehren und notieren für die laufende Woche unverändert.

Das durchschnittliche Preisniveau auf den europäischen Schweinemärkten ist in den letzten Wochen deutlich gesunken. Mittlerweile bewegt sich das Gros der Schweinepreise auf einem korrigierten Niveau von 1,27 bis 1,32 pro kg Schlachtgewicht.

Tendenz:
Es mehren sich die Anzeichen, dass in dieser Woche der Tiefpunkt erreicht wurde und sich die Märkte nun stabilisieren. Von diesem niedrigeren Niveau aus lassen sich sicherlich auch die schleppend angelaufenen Exporte ausweiten, zumal auch der Euro in den letzten Wochen an Stärke eingebüßt hat. Darüber hinaus macht die Einlagerung von Schweinefleisch aus Sicht der Schlachtunternehmen zunehmend Sinn.



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