31.05.2005

EU-Schweinepreise: Sonnige Aussichten!

Der europäische Schlachtschweinemarkt ist in dieser Woche bis auf Dänemark und Schweden durch Preissteigerungen gekennzeichnet bzw. teilweise von euphorischer Stimmung begleitet. Das normale bis knappe Angebot in den einzelnen Mitgliedsstaaten sorgt für einen kontinuierlichen Warenabfluß.

Die deutlichsten Preissteigerungen konnten Portugal (+ 8 Cent) und Spanien (+ 6 Cent) durchsetzen. Damit führt Portugal das Ranking an. Spanien auf den Fersen, denn das Saisongeschäft hat eingesetzt. Doch die Preissteigerung wird dort nicht nur auf die saisonalen Aktivitäten, sondern auch auf die in Europa plötzlich einsetzende Hitze zurückgeführt, die bei den Schweinen zu geringeren Tageszunahmen führt und damit das Angebot weiter verknappen wird.

Auch für die Niederlande, Frankreich, Deutschland und Österreich war das gute Wetter Grund genug, die Preise um 3 bis 4 Cent zu erhöhen und der guten Nachfrage nach Grillfleischartikeln Rechnung zu tragen. Schlechter sieht es im Norden Europas aus, denn Dänemark und Schweden blieben bei einem unverändert. Damit hat Dänemark seine Position als Ranglistenletzter wieder einmal behauptet.

Tendenz:
Aufgrund erfreulicher Wetterprognosen und einer damit zusammenhängenden steigenden Nachfrage ohne Angebotsüberhänge ist die Situation am europäischen Schlachtschweinemarkt auch in der nächsten Woche vielversprechend.



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