12.07.2005

EU-Schweinepreise: Seitwärtsbewegung nach Preisrutsch erwartet!

Schleppende Fleischverkäufe führen trotz eines weiterhin relativ kleinen Angebots europaweit zu deutlichen Preiskorrekturen. Dabei spielen sich in vielen Ländern ähnliche Szenarien ab: Während in Deutschland größere Schlachtunternehmen in der vergangenen Woche den Nordwest-Preis mit Hauspreisen unterliefen, bildeten die Schlachtunternehmen in Frankreich einen Block, um am „Marche du porc“ eine Preisreduzierung zu erzwingen. Auch in Spanien klagten die Schlachtbetriebe über schlechte Margen und erreichten so Preisrückgänge, die zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres sehr ungewöhnlich sind.

Die Preisrückgänge bewegen sich zwischen korrigierten 4 Cent pro kg Schlachtgewicht in Italien und 10 Cent in Belgien und Deutschland. Einzig und allein die Notierungen in Dänemark und Schweden bleiben stabil, allerdings auf niedrigem Niveau.

Tendenz:
Eine Angebotsausweitung wird derzeit nicht erwartet. Die ruhiger ausfallende Nachfrage scheint in den deutlichen Preisrückgängen der letzten Wochen eingepreist zu sein. Insgesamt ist unter Berücksichtigung der verbesserten Exportaussichten aufgrund der Euroschwäche von einer Seitwärtsbewegung der Notierungen in Europa auszugehen




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