21.06.2005

EU-Schweinepreise: "Schweinehoch" zum Sommerbeginn!

Der europäische Schweinemarkt wird aktuell durch ein knappes, nicht bedarfsdeckendes Angebot an schlachtreifen Schweinen bestimmt. Da auch gleichzeitig die durchschnittlichen Schlachtgewichte sinken, ist von einem Zurückhalten der Schweine seitens der Mäster nicht auszugehen. Die logische Konsequenz sind nachhaltig steigende Preise in ganz Europa.

Spitzenreiter in dieser Woche ist Belgien mit einem korrigierten Anstieg der Schweinepreise um neun Cent pro kg Schlachtgewicht (SG). Insgesamt ist die Spannbreite der Notierungen in Europa aktuell extrem weit. Zwischen der korrigierten spanischen und der korrigierten dänischen Notierung klafft derzeit eine Lücke von 38 Cent pro kg SG.

Die knappe Versorgung des Marktes wird derzeit noch verschärft durch den mittlerweile beigelegten Streik in der dänischen Schlachtindustrie. Nach Aussagen von Vertretern der dänischen Schweinebranche sind deshalb in der vergangenen Woche 40.000 Schweine weniger auf den Markt gelangt.

Tendenz:
Eine Ausweitung des Angebots ist nach Aussagen vieler Marktteilnehmer kurzfristig nicht zu erwarten. Sollte die Nachfrage auch in den nächsten Tagen und Wochen gut bleiben, sind weitere Preissteigerungen durchaus möglich.



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