06.02.2007

EU-Schweinepreise: Schlachtschweine gesucht!

Die Stimmung am europäischen Schlachtschweinemarkt bleibt freundlich. Geringere Stückzahlen und rückläufige Schlachtgewichte treffen auf eine gute Nachfrage, so dass unveränderte bis leicht steigende Notierungen zu beobachten sind.

Auf Grund des Lebendangebots können die Schweinepreise in den Ländern, in denen die Erzeuger einen größeren Einfluss auf den Preis haben (z.B. Österreich, Spanien und Deutschland), berechtigterweise weiter anziehen. Hier müssen die Schlachtunternehmen in diesen Tagen etwas von ihrer Marge abgeben, da die Fleischgeschäfte noch zu wünschen übrig lassen. In den Ländern mit größerem Schlachtbetriebseinfluss (z.B. Dänemark, die Niederlande und Frankreich) sind hingegen nur unveränderte Preise möglich.

Die Exportgeschäfte haben sich in den letzten Wochen weiter belebt. Nach dänischen Angaben haben die Exporte auf den russischen Markt mengenmäßig aber noch nicht das Niveau von vor Weihnachten erreicht.

Tendenz:
Von der Angebotsseite her steht einer weiteren Erholung der Schweinepreise nichts im Wege. Hilfreich wäre es allerdings, wenn die Fleischgeschäfte jetzt die Impulse erhielten, die zum Monatsanfang erwartet werden.


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