01.03.2005

EU-Schweinepreise: Preiseinbruch in Mitteleuropa!

Nachdem bereits in der letzten Woche Preiskorrekturen bei den europäischen Schlachtschweinenotierungen vorgenommen wurden, geht es in der laufenden Woche noch deutlicher nach unten. Angeführt durch Deutschland, Frankreich und Österreich mit - 8 bis 9 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht, erreichen die korrigierten Notierungen in Mitteleuropa mittlerweile wieder dänisches Niveau.

Stabil bleiben hingegen die Notierungen dieser Woche auf der iberischen Halbinsel, in Italien und Dänemark. Insbesondere die Spanier wäen für Preissteigerungen offen gewesen. Denn dort zum einen saisonal ohnehin mit steigenden Preisen gerechnet wird und zum anderen aufgrund ungewöhnlicher Kälte am Mittelmeer ein um zwei Prozent rückläufiges Angebot erwartet wird. Aufgrund der allgemeinen Preisschwäche in der EU ist der Spielraum jedoch derzeit begrenzt.

Altsauen bleiben auch in dieser Woche überdurchschnittlich gut gefragt, was auf eine gut laufende Exporttätigkeit nach Osteuropa hindeutet.

Tendenz:
Die aktuelle Preismisere ist auf die schwache Binnennachfrage zurückzuführen. Von den meisten Marktbeobachtern in Europa wird dies allerdings als kurze Irritation des Marktes beurteilt, so dass bei zu erwartendem Anstieg der Nachfrage in den nächsten Wochen auch wieder steigende Preise gesehen werden.




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