22.02.2005

EU-Schweinepreise: Preise legen Verschnaufpause ein!


Nachdem in der vergangenen Woche die europäischen Schweinepreise sehr einheitlich waren, driften sie in der laufenden Woche wieder auseinander. In Mitteleuropa hat sich zum Ende der letzten Woche das Angebot erhöht, während auf der anderen Seite die Nachfrage nicht im gleichen Maße anstieg.

Rund ums Mittelmeer hingegen wird saisonbedingt die Nachfrage der Schlachtbetriebe nach schlachtreifen Schweinen größer, so dass sich dort die Preise weiter verbessern. Portugal und Spanien übernehmen nun die Führung bei den korrigierten Notierungen in Europa.

Trotz der positiven Entwicklung der dänischen und schwedischen Notierungen, bleiben sie auch in dieser Woche weit abgeschlagen.

In den letzten Wochen haben sich insbesondere die Preise für Altsauen im Vergleich zu den Schlachterlösen positiv entwickelt. Dies spricht für eine verstärkte Nachfrage aus Osteuropa und Russland, wo diese Ware besonders begehrt ist.

Tendenz:
Die Prognosen für die nächsten Wochen bleiben trotz des aktuellen Dämpfers positiv. Die Lagerbestände der Schlachtbetriebe sind weiterhin gering und auch aus der privaten Lagerhaltung sind keine zusätzlich Mengen, wie im Vorjahr, zu erwarten. Gleichzeitig sind die Exporterwartungen für die nächsten Monate groß, was den europäischen Schweinemarkt entlasten dürfte.





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