03.01.2007

EU-Schweinepreise: Neujahrsmüdigkeit!

Der europäische Schlachtschweinemarkt leidet unter den Folgen der beiden kurzen Schlachtwochen am Ende des vergangenen Jahres. Entstandene Überhänge müssen ins neue Jahr getragen werden und sorgen auch in der laufenden Woche für einen gut versorgten Schweinemarkt. Überwiegend unveränderte, zum Teil aber auch leicht nachgebende Notierungen sind die Folge.

Gleichzeitig gestaltet sich zu, Jahresanfang auch der Absatz der Ware immer etwas schwieriger. Zum einen fährt die Verarbeitungsindustrie ihre Aktivitäten über den Jahreswechsel zurück und zum anderen muss der Export erst wieder in Schwung kommen.

Doch diese Neujahrsmüdigkeit dürfte in den nächsten Wochen - wie in den Vorjahren - relativ schnell einer belebten Nachfrage weichen. Die Exporthoffnungen ruhen dabei in diesem Jahr insbesondere auf Rumänien. Im Jahr 2005 importierte der EU-Neuling insgesamt etwa 200.000 t Schweinefleisch. Durch den EU-Beitritt zum 1. Januar sind Importe aus Drittstaaten erschwert und bieten den EU-Exporteuren gute Möglichkeiten.

Tendenz:
Kurzfristig sind weitere saisonalbedingte Rückschläge am Schweinemarkt aufgrund der Angebotssituation nicht auszuschließen. Die Preise werden sich aber relativ schnell erholen.



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