05.12.2006

EU-Schweinepreise: Konsolidierung!

Der europäische Schlachtschweinemarkt ist weiterhin gut mit Schlachtschweinen versorgt. Gleichzeitig ist die Nachfrage der Schlachtbetriebe groß und sorgt in den meisten Ländern für einen reibungslosen Abfluss der Schlachtschweine.

Nach den Unsicherheiten der letzten Wochen mit zum Teil gegensätzlichen Preisentwicklungen nehmen die Notierungen nun wieder ihre gewohnten Plätze im europäischen Preisgefüge ein. Die Notierungen in Spanien, Österreich, Schweden und Deutschland bleiben unverändert, während Belgien, Frankreich die Niederlande und Dänemark leicht nachgebende Preise melden. Von den großen Schweineproduzenten in der EU hat nun wieder Deutschland mit korrigiertem 1,35 Euro pro kg Schlachtgewicht die Nase vorn.

Im Weihnachtsgeschäft verschiebt sich das Interesse von der Verarbeitungsware Richtung Frischware. Hier sind es v.a. die edlen Teilstücke, die guten Absatz finden.

Für den guten Absatz ist der Export verantwortlich. Dies bestätigt auch das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in seinem jüngsten Bericht. Das laufende Jahr werde erneut einen Umsatzrekord für die deutsche Fleischwirtschaft bringen. Aber auch für die nächsten Jahre ist das Institut optimistisch. Insbesondere die deutsche Fleischbranche wird demnach von dem qualitativen und quantitativen Nachholbedarf beim Fleischverzehr in den Mittel- und Osteuropäischen Ländern profitieren.

Tendenz:
Das Angebot an Schlachtschweinen ist weiterhin zu groß, um von Erzeugerseite steigende Preise durchzusetzen. Gleichwohl besteht auch bei den Schlachtbetrieben derzeit kein Interesse, den Preis weiter zu senken.



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