03.05.2005

EU-Schweinepreise: jetzt geht´s aufwärts!

Das unerwartet große Angebot gepaart mit einer schwachen Nachfrage hatte in den letzten Wochen für Schwierigkeiten am Schweinemarkt gesorgt. Doch das Blatt hat sich nun gewendet. Die Aussicht auf gutes Wetter hat in den Niederlanden, Österreich und Deutschland die Nachfrage und damit die Notierungen deutlich ansteigen lassen. Erstmals seit Februar übertrifft die korrigierte deutsche Notierung die spanische.

Weiterhin relativ schwach werden derzeit Schlachtsauen gehandelt. Die Ursache für den Preisverfall bei Verarbeitungsware liegt in der Aufhebung des russischen Importverbots für brasilianisches Schweinefleisch. Dieses war seit September letzten Jahres in Kraft.

Brasilien hat nun wieder vollen Zugang zum russischen Markt. Da parallel immer wieder EU-Exporte in die russische Föderation durch vermeintlich fehlende Veterinärzertifikate gestört werden, ist von dieser Seite kaum Entlastung zu erwarten.

Tendenz:
Angesichts der belebten Nachfrage und des geringer ausfallenden Angebots an schlachtreifen Schweinen ist von weiter steigenden Preisen auszugehen.



→ alle Partner auf einen Blick

Partner-News