07.06.2005

EU-Schweinepreise: Hausse in Südeuropa, schwacher Euro stützt den Export!

Der europäischen Schlachtschweinemarkt hat nach der ""Frühjahrsrallye"" der letzten Wochen eine Verschnaufpause eingelegt. Der Markt ist derzeit durch ein relativ kleines Angebot gekennzeichnet, das auf eine stabile Nachfrage trifft. Über die weitere Entwicklung auf den einzelnen Märkten gibt es derzeit unterschiedliche Auffassungen. Während in den meisten Ländern im Vergleich zur Vorwoche unverändert notiert wird, gibt die niederländische Notierung leicht nach.

In Südeuropa setzt sich der Aufwärtstrend unterdessen mit zum Teil deutlichen Preisaufschlägen (Spanien + 6 Ct/kg SG, Portugal + 7 Ct/kg SG) weiter fort. Hier trifft die durch den Tourismus belebte Nachfrage auf ein reduziertes Angebot an schlachtreifen Schweine. Dies äußert sich auch in den Schlachtgewichten, die sich in Spanien auf dem tiefsten Stand seit dem letzten Sommer bewegen.

Tendenz:
Auch wenn die Schlachtbetriebe teilweise über leichte Abschläge im Fleischverkauf klagen, ist die Lage am Schlachtschweinemarkt weiterhin stabil. Darüber hinaus dürften die europäischen Exportaktivitäten durch den geschwächten Euro spürbaren Rückenwind erhalten. Dies kann für zusätzliche Stabilität sorgen.



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