22.03.2005

EU-Schweinepreise: feiertagsbedingt leichter Angebotsüberhang!

Nachdem sich in der vergangenen Woche die Preise auf dem erreichten Niveau stabilisiert haben, sind die Schweinepreise kurz vor Ostern noch mal unter Druck geraten. Während die Nachfrage weiterhin gut ist, sind es in erster Linie lediglich die zwei fehlenden Schlachttage, die die abnehmende Seite in die Lage versetzten vorübergehend die Preise unter Druck zu setzen.

Die höchsten Preise werden derzeit mit korrigierten 1,54 € pro kg Schlachtgewicht in Großbritannien erzielt. Auf Platz zwei und drei bewegen sich derzeit Portugal und Spanien. Den „undankbaren“ vierten Platz teilen sich Österreich, Belgien und Deutschland.

Weiterhin gut nachgefragt sind offensichtlich schlechtere Qualitäten, die insbesondere von osteuropäischer bzw. russischer Seite gefordert werden. Deshalb wurde in Dänemark auch die Notierung für Sauen nochmals herauf gesetzt, während die Schlachtschweinenotierung stehen blieb.

Tendenz: Die aktuelle Lage am Schweinemarkt ist feiertagsbedingt nicht optimal, da die fehlenden Schlachttage einen kurzfristigen Angebotsüberhang an schlachtreifen Schweinen verursachen. Nichtsdestotrotz bleibt die „Großwetterlage“ am Schweinemarkt nach wie vor positiv, da die Grillsaison vor der Tür steht. Angebotsseitig wird EU-weit für dieses Jahr ein Rückgang der Produktion von ein bis zwei Prozent erwartet, während gleichzeitig die Nachfrageentwicklung weltweit erfreulich ist.




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