08.03.2005

EU-Schweinepreise: Ein Wechselbad der Gefühle!

Nachdem sich in der letzten Woche - ausgelöst durch die deutsche Notierung - europaweit zunächst ein deutlicher Preisdruck abzeichnete, hat sich das Bild in der zweiten Wochenhälfte komplett gedreht.

Basierend auf einem geringeren Angebot bei gleichzeitig anziehender Nachfrage wurde der Preisrückgang quasi zurückgenommen. In ganz Europa wundert man sich unterdessen über die Fehleinschätzung des Marktes in Deutschland. Dieses Beispiel zeigt allerdings auch, dass derartige Fehler vom Markt relativ schnell wieder korrigiert werden.

Für die laufende Woche führen preislich gesehen die Spanier mit Großbritannien und Portugal die europäische Hitliste der korrigierten Notierungen an. Mit dem Preisanstieg von 7 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht in Deutschland ist der Anschluss des Mittelfeldes an die Spitzengruppe jedoch fast wieder hergestellt. Schlusslicht bilden auch in dieser Woche unsere skandinavischen Nachbarn, Dänemark und Schweden.

Tendenz:
Für die kommende Grillsaison müssen die Schlachtunternehmen immer noch Lagerbestände aufbauen. Da für die nächsten Wochen keine Angebotsausweitung erwartet wird und auch exportbedingt die Nachfrage steigen könnte, ist in den nächsten Wochen zumindest mit stabilen Preisen zu rechnen.




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