25.01.2005

EU-Schweinepreise: Die Trendwende ist da!

Nachdem in der letzten Woche bereits Anzeichen für eine Belebung des europäischen Schweinemarktes zu erkennen waren, ist nun die Talsohle erreicht. Neben dem kleineren Angebot an Schlachtschweinen ist es der Export, der für die Trendwende am Schweinemarkt gesorgt hat.

Während in Deutschland der Preis schon wieder anzieht, ist in meisten anderen Ländern eine Beruhigung der Situation mit leicht rückläufigen bis unveränderten Kursen zu beobachten.

Neues Schlusslicht ist nun Dänemark, wo Danish Crown in der vergangenen Woche die schlechte Stimmung am Markt genutzt hat um den Erzeugerpreis weiter zu senken. Mit korrigierten 1,23 € pro kg Schlachtgewicht erhalten dänische Schweinehalter nun knapp 10 Cent weniger als ihre deutschen Kollegen.

Das Gros der korrigierten Notierungen bewegt sich derzeit um die 1,30 € pro kg Schlachtgewicht.

Tendenz:
Die positiven Impulse, die vom Export ausgehen, dürften in den nächsten Wochen auf breiter Basis für steigende Preise sorgen. In diesem Zusammenhang ist neben den russischen Markt auch wieder zunehmend der japanische Markt von Bedeutung. Dort werden am 1. April die WTO-Schutzzölle fallen, die Japan vor zu großen Importmengen schützen sollen.
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