14.06.2005

EU-Schweinepreise: "Das Schwein" ist knapp!

Auf dem europäischen Schlachtschweinemarkt herrscht aktuell eine positive Stimmung vor. Trotz des vielerorts schlechten Wetters, sind die Erlöse aufgrund des begrenzten Lebendangebotes europaweit weiter angestiegen. Preismotor ist in diesen Wochen die iberische Halbinsel, wo die Erlöse seit sieben Wochen nur eine Richtung kennen. Seit Anfang Mai sind die Preise in Spanien um korrigierte 30 Ct/kg SG gestiegen und ein Ende der Preisrallye wird bisher noch nicht erwartet.

Getrieben durch die Vorgaben der Spanier stehen auch die Franzosen derzeit relativ gut da. Mit korrigierten 1,47 €/kg SG liegen sie mittlerweile deutlich vor der deutschen und niederländischen Notierung.

Auf dänischer Seite wird von einer deutlich verbesserten Nachfrage aus Japan berichtet. Hier spielt einerseits der schwache Euro eine Rolle. Andererseits ist aber auch die Tatsache bedeutend, dass ab August in Japan wieder Schutzzölle greifen könnten und somit den Import von Schweinefleisch verteuern würden.

Tendenz:
Für die laufende Woche wird weiterhin ein begrenztes, zum Teil rückläufiges Angebot an Schlachtschweinen erwartet, das auf eine relativ ruhige Nachfrage trifft. Sollte sich das Wetter und damit die Nachfrage nach Schweinefleisch in den nächsten Tagen verbessern, ist von weiteren Preissteigerungen in ganz Europa auszugehen.




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