09.06.2009

EU-Schweinepreise: Ausgeglichene Marktlage mit guten Aussichten

Korrigierte Notierungen 2009

In der aktuellen Schlachtwoche präsentiert sich der europäische Schlachtschweinemarkt weitestgehend stabil. In Frankreich und Großbritannien zogen die Notierungen sogar geringfügig an, wobei der Preisanstieg in GB allerdings durch Währungsschwankungen zunichte gemacht wurde. Deutlich bergauf zeigen die korrigierten Notierungen in Polen und Tschechien. So ist auch zu erklären, dass die Lebendexporte in Richtung Osten wieder an Fahrt gewinnen.

 

Die deutsche Notierung gab um 1 Cent aufgrund eines Kompromisses zwischen Erzeugern und Schlachtunternehmen leicht nach. Mit einem Preisrückgang von 2 Cent rangierte sich der Preis in den Niederlanden wieder hinter Deutschland. Die Österreicher litten stark unter gestiegenen Importen von Schweinen und Schweinefleisch aus Deutschland und nahmen den Preis deutlich zurück.

 

Tendenz: Trotz Feiertag an Fronleichnam ist von einem Ende der Talfahrt der Schweinepreise fest auszugehen. Das Lebendangebot ist soweit zurück gegangen, dass die Preise ohne den Feiertag sogar steigen könnten.




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