28.06.2005

EU-Schweinepreise: Angebot bleibt vorerst klein!

Der europäische Schlachtschweinemarkt wird weiterhin durch ein unterdurchschnittliches Angebot an Schweinen bestimmt. Auf der einen Seite sorgen die hohen Temperaturen in ganz Europa dafür, dass die Schweine verhalten wachsen. Auf der anderen Seite ist auch das potentielle Angebot relativ klein, da vor vier Monaten Ferkel gesucht waren. Ferkel hatten preislich gesehen damals auch ihren bisherigen Jahreshöchststand.
In ganz Europa sorgt das jetzt knappe Angebot bei guter Nachfrage für steigende Preise.

Gegen den Trend entwickelt sich derzeit nur Frankreich. Der korrigierte Schweinepreis ist dort in den letzten zwei Wochen um vier Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht gefallen. Die abnehmende Seite hat hier einen Einkaufsblock gebildet, mit dem es trotz knapper Versorgung des Marktes möglich war, den Preis zu drücken. Die Schweinehalter haben ihrerseits angekündigt, den Export von Lebendschweinen zu forcieren, um auf diese Weise Druck auf die Schlachtbetriebe auszuüben.

Tendenz:
Auf der iberischen Halbinsel scheint die Preisobergrenze mittlerweile erreicht zu sein, so dass hier der Preis in eine Seitwärtsbewegung übergeht. In Mitteleuropa wird keine schnelle Angebotsausweitung erwartet, so dass bei einer stabilen Nachfrage eine freundliche Preisentwicklung zu erwarten ist.




→ alle Partner auf einen Blick

Partner-News