11.09.2012

EU-Schweinepreise: Weiter steigende Preise im Süden

EU-Schweinepreisvergleich 11.09.2012

Die Stimmung auf den EU-Märkten für Schlachtschweine zeigt sich weiterhin freundlich. In Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Österreich halten sich Angebot und Nachfrage die Waage, folglich blieben die Preise in diesen Ländern unverändert. Schlachtunternehmen und Fleischhändler klagen zwar laut über nicht ausreichende Margen, das knappe Angebot an Schweinen kann jedoch vollständig und zeitnah platziert werden. In Frankreich hat das knappe Angebot sogar zu einem weiteren Preisanstieg um + 3 Cent geführt. Vollkommen untypisch für diese Jahreszeit steigen auch in Spanien die Preise weiter an. In dieser Woche stieg die Notierung um umgerechnet 2 Cent je kg Schlachtgewicht. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen bleibt ungebremst, was sich auch an den niedrigen Lebendgewichten der Schlachttiere ablesen lässt. Diese liegen in Spanien derzeit etwa 4 kg unter den Gewichten der vergangen Jahre.

Tendenz für den deutschen Markt: Das relativ hohe Preisniveau bereitet im Fleischhandel weiterhin gewisse Absatzprobleme. Dennoch ist das geringe Angebot an Schlachtschweinen derzeit keinesfalls drückend. Auch für die kommende Schlachtwoche dürften stabile Preise die Folge sein.




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