15.10.2013

EU-Schweinepreise: Viele Notierungen unverändert – Rege Nachfrage der Schlachtunternehmen

2013 10 15

 

 

In der neuen Schlachtwoche bleibt die Situation am Schlachtschweinemarkt uneinheitlich. In vielen Ländern zeigen sich wieder ausgeglichene Marktverhältnisse. So bewegen sich die Notierungen in  Deutschland, Dänemark, Belgien Österreich und Irland wieder seitwärts. Angebot und Nachfrage sind in diesen Ländern in der Balance und die Marktlage ist ausgesprochen stabil.

 

Die Niederlande scherten aus dem Trend aus und setzten mit einem leichten Preisanstieg von 1 Cent ein positives Signal. Auch die Schlachtzahlen entwickelten sich in den Niederlanden in eine andere Richtung als in Deutschland. So landeten dort in den ersten sieben Monaten 4,1 Prozent weniger Schweine am Haken als im Vorjahreszeitraum.

 

Wie schon in den letzten Wochen neigen Frankreich und Spanien zur Schwäche. Eine schlechte Nachfrage wird in französischen Marktberichten dokumentiert. Darüber hinaus ist die Lage in Frankreich aufgrund der Schließung des französischen Schlachthofes Gad am Standort Lampaul-Guimiliau in der Bretagne angespannt.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

In der neuen Schlachtwoche bleibt die Situation am Schlachtschweinemarkt mindestens stabil. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen ist ausgesprochen rege. Es könnten mehr Schweine als die vorhandenen Stückzahlen platziert werden, so die Aussage eines Marktteilnehmers. Sollte die rege Nachfrage anhalten, steht einem Preisanstieg nur noch wenig im Weg.




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