05.06.2012

EU-Schweinepreise: Stabile und steigende Notierungen

Mit Beginn der neuen Schlachtwoche rücken die Preise in den EU-Ländern wieder näher zusammen. Vor allem Frankreich konnte mit einem deutlichen Preisanstieg von umgerechnet +7 Cent wieder aufschließen, nachdem die Preise in Frankreich seit Wochen hinter den Notierungen der Nachbarländer deutlich zurück blieben.

Hier liegt das Angebot weiter hinter der Nachfrage zurück, insbesondere das Pfingstgeschäft wurde von den Fleischhändlern als sehr gut beschrieben. In Dänemark profitiert man derzeit vom gut laufenden Exportgeschäft, insbesondere in Drittländer. Hierdurch konnte der Preis um weitere 3 Cent steigen. In Spanien stieg der Preis auf umgerechnet 1,80 €. Damit liegt man weiterhin deutlich vor den übrigen europäischen Ländern.

 

Keine Preisänderungen gab es ebenso wie in Deutschland in den Niederlanden, Österreich und Belgien. Der Regen und die kühle Witterung haben hier die Nachfrage nach Grillfleisch stocken lassen. Auf der anderen Seite fällt das Angebot in diesen Tagen nicht so knapp aus, als dass ein Preisanstieg möglich gewesen wäre.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Die Exportgeschäfte mit Schweinefleisch laufen derzeit gut. Dennoch fehlen für einen deutlichen Preisanstieg derzeit wohl noch die nötigen Nachfrageimpulse im Inlandsgeschäft. Hier lässt die anstehende Fußball-Europameisterschaft hoffen, die bei vielen Fans mit einem Grillfest verbunden werden wird. Die Preise dürften aus heutiger Sicht mindestens stabil notieren.




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