30.05.2012

EU-Schweinepreise: Rekordpreise in Spanien

EU-Schweinepreisvergleich 29.05.2012

Die EU-Schweinepreise zeigen sich in dieser Woche überwiegend freundlich, auch wenn nicht überall Preissteigerungen durchgesetzt werden konnten. In Spanien stieg der Preis auf umgerechnet 1,77 €/kg SG und damit auf den höchsten Stand seit über 8 Jahren. Hier kann zu Beginn der Feriensaison die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach Schlachtschweinen derzeit nicht vollständig gedeckt werden. Nachdem die französischen Preise lange Zeit auf einem unbefriedigenden Niveau auf der Stelle traten, konnten sie auch hier deutlich um + 5 Cent zulegen. Ursache ist zum einen die anziehende Nachfrage im Inland, zum anderen das derzeit geringere Angebot an schlachtreifen Schweinen. Von kostendeckenden Preisen sind die französischen Erzeuger bei umgerechnet 1,55 €/kg dennoch weit entfernt.

In Dänemark stieg die Notierung um umgerechnet + 3 Cent. Hier wird von verbesserten Fleischgeschäften berichtet und auch der dänische Export läuft weiterhin gut. Leicht zulegen konnte auch die belgische Notierung auf umgerechnet 1,61 €/kg. Wie in Deutschland, so gab es auch in den Nachbarländern Österreich und den Niederlanden keine Preisänderung.

 

Tendenz für den deutschen Markt: Die Nachfrage der deutschen Schlachtunternehmen bleibt weiterhin gut. Ein Überhang ist trotz des fehlenden Schlachttages am Pfingstmontag nicht entstanden. Auf dem ISN-Marktplatz wurden auch für die neue Schlachtwoche Partien mit einem Aufschlag von + 5 Cent auf den Vereinigungspreis verkauft. Auch die Fleischgeschäfte haben sich in den vergangenen Wochen zunehmend freundlicher gezeigt. Die Exportgeschäfte kommen, auch durch den schwächelnden Euro, immer besser in Fahrt. Mindestens stabile Preise dürften die Folge sein.




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