25.09.2012

EU-Schweinepreise: Neue Jahreshöchststände erreicht

EU Schweinepreisvergleich 25.09.2012

Die Schweinepreise erreichen in dieser Woche in vielen Ländern der EU neue Jahreshöchststände, in den übrigen EU-Ländern konnten die bisherigen Höchststände stabil gehalten werden. Hauptursache ist auch weiterhin das knappe Angebot an Schlachtschweinen. In Deutschland sind nicht nur die Bestände rückläufig, auch die Exporte an Schlachtschweinen und Ferkeln waren nie höher als in den ersten Monaten dieses Jahres. Dies trägt entsprechend zur knappen Versorgung der deutschen Schlachthöfe bei. Die Notierung konnte folgerichtig um + 3 Cent zulegen. Im Fahrwasser der deutschen Notierung konnten auch die Nachbarländer Österreich (+ 2 Cent), Niederlande (+ 3 Cent) und Belgien (+ 3 Cent) Preiserhöhungen durchsetzen. In diesen Ländern zeigt sich ein ähnliches Bild wie in Deutschland. Schlachthöfe haben derzeit Probleme, die Preiserhöhungen im Fleischgeschäft umzusetzen. Um die Schlachtbänder einigermaßen auszulasten, müssen sie jedoch höhere Preise zahlen. Die geringen Schlachtgewichte unterstreichen das knappe Angebot zusätzlich.

In Spanien und Frankreich scheinen sich die Märkte nach den deutlichen Preissteigerungen während der Sommer- und Ferienzeit auf dem hohen Niveau weiter zu stabilisieren. Auch in Dänemark gab es in dieser Woche keine Preisänderung. Hier wird von stabilen Märkten mit etwa gleichbleibenden Preisen im Fleischgeschäft berichtet.

Tendenz für den deutschen Markt: Vor der Preiserhöhung am vergangenen Freitag wurde von Seiten der Schlachtunternehmen laut mit Hauspreisen gedroht, die jedoch von keinem Unternehmen umgesetzt wurden. Und auch für die aktuelle Schlachtwoche deutet sich weiterhin ein knappes Angebot an, das zügig von Seiten der Schlachtunternehmen nachgefragt wird. Aus heutiger Sicht dürften damit auch für die kommende Schlachtwoche mindestens stabile Preise die Folge sein.




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