22.10.2013

EU-Schweinepreise: Markt weiter stabil – Preisrückgang in Südeuropa abgeschwächt

2013 10 22

 

 

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt in der neuen Schlachtwoche keine Veränderungen.

 

Die Angebot- und Nachfragesituation ist in den meisten Ländern weiter ausgeglichen und die Notierungen bewegen sich seitwärts. Deutschland, Dänemark, Belgien, Österreich und Irland verbuchen wieder unveränderte Schweinepreise.

 

In Frankreich und Spanien setzte sich der vor Wochen eingesetzte Preisrückgang in abgeschwächter Form fort. Mit korrigierten minus 1,7 und 1,5 Cent fielen die zu verbuchenden Abschläge deutlich geringer aus als in den Vorwochen. Spanien, der Spitzenreiter im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer, hat seit der 37. KW einen Notierungsrückgang von korrigierten 20,5 Cent zu verzeichnen. In Frankreich gab die Notierung im gleichen Zeitraum sogar 28 Cent nach.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Die Situation am Schlachtschweinemarkt ist weiterhin ausgesprochen stabil. Die Schlachtunternehmen zeigen sich sehr aufnahmefähig, so dass Schlachtschweine gut zu vermarkten sind. Der Fleischabsatz könnte aus Sicht der abnehmenden Seite preislich besser laufen. Ob am Freitag Spielraum für einen Preisanstieg vorhanden ist, ist aus heutiger Sicht schwer zu sagen.




→ alle Partner auf einen Blick

Partner-News