22.01.2013

EU-Schweinepreise: Märkte ausgeglichen – Preise stabil

2013_01_22

Mit dem Wintereinbruch stabilisieren sich in Europa die Schlachtschweinepreise. Im Wesentlichen bewegen sich die korrigierten Notierungen seitwärts. Die über den Jahreswechsel entstandenen Überhänge sind nun endlich abgebaut und die Schlachtschweinepreise konnten sich wieder behaupten. Auch Dänemark, Deutschland und die Niederlande verbuchten nach dem Preisrückgang in der Vorwoche einen unveränderten Preis. Der Fleischabsatz ist nach wie vor nicht zufriedenstellend. Deutsche Schlachtunternehmen suchen in den Niederlanden nach Kapazitäten in Kühlhäusern , weil die eigenen bereits gut gefüllt sind, so die Boerderij.

Französische Erzeuger mussten erstmalig seit Weihnachten einen spürbaren Preisrückgang von korrigierten 2,3 Cent hinnehmen. In Frankreich hatte die Notierung lange dem europäischen Trend zur Schwäche getrotzt und nun aber doch nachgegeben, da die Nachfrage gegenüber dem vorhandenen Angebot zu schwach ist. Der spanische Markt hingegen zeigt sich bereits mit fester Tendenz, denn die dortigen Schlachtunternehmen müssen sich um die Auslastung ihrer Schlachtbänder bemühen.

Tendenz für den deutschen Markt: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen hat sich normalisiert und trägt zu einer ausgeglichenen Marktlage bei. Das Exportgeschäft läuft ersten Berichten zufolge wieder vorsichtig an, während der inländische Fleischabsatz nach wie vor auf Impulse wartet. Insgesamt ist von weiter stabilen Preisen auszugehen. Spielraum nach oben gibt es derzeit noch nicht.




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