22.05.2012

EU-Schweinepreise: Freundliche Stimmung auf den EU-Märkten

ESPV Bild

Auf den europäischen Märkten für Schlachtschweine hellt sich die Stimmung spürbar auf. Am deutlichsten stieg der Preis in Deutschland mit + 5 Cent. Hier hat sich zum einen die Nachfrage nach Grillfleisch deutlich belebt, zum anderen zeigt sich das Angebot im Vergleich zu den vergangenen Wochen merklich reduziert. Im Sog der deutschen Preise stiegen auch in den Niederlanden (+ 5 Cent), Belgien (+3 Cent) und Österreich (+3 Cent) die Notierungen an. In Spanien konnte nach 11 Wochen Preisstillstand wieder eine Preissteigerung durchgesetzt werden.  Hier zog die Notierung um zwei Cent an. Die französischen Schweinehalter warten weiter auf eine Belebung des Marktes. Zwar konnte auch hier der Preis um umgerechnet +1 Cent steigen, die französischen Erzeugerpreise bleiben damit aber weiterhin deutlich hinter den Preisen der europäischen Nachbarländer zurück. In Dänemark gab es noch keine Preisänderung, aber auch hier wird von einer Belebung der Nachfrage berichtet. Zudem laufen die Exporte in Drittländer weiterhin auf einem guten Niveau. Preissteigerungen sind also auch hier für die kommende Woche nicht auszuschließen.

 

Trend für den deutschen Markt: Das Angebot an Schlachtschweinen ist weiterhin nicht immer bedarfsdeckend. Die positiven Wetteraussichten lassen über Pfingsten auf gute Fleischgeschäfte hoffen, so dass die Schlachtunternehmen die Schweine weiterhin rege nachfragen. Mindestens stabile bis weiter steigende Preise dürften die Folge sein.




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