31.07.2012

EU-Schweinepreise: EU-weit positive Stimmung durch deutschen Preisanstieg

EU-Schweinepreisvergleich 31.07.2012

Nachdem der Markt in den vergangenen Wochen noch stark verunsichert war und einzelne Schlachtunternehmen durch Hauspreise nachdrücklich auf die schlechte Lage hingewiesen haben, zeigte sich das Geschäft mit Schlachtschweinen in Deutschland im Laufe der vergangenen Woche zunehmend freundlicher. Wie Händler berichten, stehen derzeit nicht ausreichend Schweine zur Verfügung, um die Nachfrage der Schlachtunternehmen zu bedienen. Aber auch aus Polen ist weiterhin eine gute Nachfrage nach lebenden Schweinen aus Deutschland zu beobachten. Zum knappen Angebot an Mastschweinen gesellt sich eine deutlich angestiegene Nachfrage nach Schweinefleisch im In- und Ausland. Das Wetter hat scheinbar deutlich Einfluss auf die Grilllust der Verbraucher ausgeübt. Insbesondere Grillartikel wie Nacken und Lachse sind deutlich im Preis gestiegen. Auch in den Niederlanden (+ 9 Cent), Belgien (+10 Cent) und Österreich (+8 Cent) ziehen die Preise im Gleichschritt mit Deutschland kräftig an. Einen Höhenflug erleben derzeit die Preise in Italien, die noch einmal um + 7 Cent zulegen konnten. Weiterhin positiv gestimmt ist auch der dänische Markt, der umgerechnet um + 3 Cent anstieg und damit die französische Notierung (+-0) überflügelte. In Spanien hat sich der Preis weiter auf dem hohen Niveau stabilisiert.

Tendenz für den deutschen Markt: Die Schlachtunternehmen fragen auch zu den neuen Kursen stetig Schlachtschweine nach. Aus heutiger Sicht dürften mindestens stabile Preise für die kommende Schlachtwoche die Folge sein.




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