15.01.2013

EU-Schweinepreise: Druck auf den Markt lässt Preise sinken

2013_02_15

In der aktuellen Schlachtwoche tendiert der Schlachtschweinemarkt in Europa größtenteils zur Schwäche. Viele Länder müssen rückläufige Preise für Schlachtschweine verbuchen. Bereits am Donnerstag notierte Dänemark einen Preisrückgang von 2,7 Cent. Die entscheidende Rolle für die europäische Preistendenz spielt wieder einmal die deutsche Leitnotierung, die infolge des Drucks der Schlachtunternehmen um korrigierte 3 Cent nachgab. Damit rangiert Deutschland nun hinter Frankreich auf Rang 4 im europäischen Preisgefüge der 5 größten Schweine haltenden Länder in der EU.

Problematisch ist das insgesamt große Angebot sowohl bezogen auf die Stückzahlen als auch die hohen Schlachtgewichte. In Frankreich wird der Markt als ausgeglichen beschrieben, so dass sich die Notierung seitwärts bewegt. Die Preistendenz wird dort stabil eingeschätzt. Spanien bleibt mit einer unveränderten Notierung weiterhin an der Spitze des europäischen Preisgefüges.

Tendenz für den deutschen Markt: Die anhaltend großen Stückzahlen erschweren das Einpendeln des Marktgleichgewichts. Das Fleischgeschäft ist nach Angaben der Schlachtunternehmen nicht befriedigend und dem Export fehlt es nach wie vor an Impulsen. Die weitere Preisentwicklung ist unsicher.




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