03.01.2013

EU-Schweinepreise: Ausgeglichene Märkte zu Jahresbeginn; Überhänge werden abgebaut

EU-Schweinepreisvergleich 03.01.2013

In der aktuellen Schlachtwoche gab es kaum Bewegung auf den EU-Schlachtschweinemärkten. Eine nennenswerte Preisänderung wird aus keinem Land gemeldet. Sowohl Schlachtungen als auch der Fleischhandel liefen über die Feiertage auf Sparflamme und nehmen nun wieder an Fahrt auf.

 

Rückblickend auf das gesamte Jahr 2012 liegt der britische Preis mit umgerechnet 1,79 EUR/kg an der Spitze des EU-Schweinepreisvergleiches 2012. Auf Rang 2 und 3 folgen Spanien mit 1,77 EUR/kg und Italien mit 1,75 EUR/kg. Deutschland, Frankreich und Dänemark lagen im Jahr 2012 etwa gleich auf und belegen mit einem korrigierten Durchschnittspreis von ca. 1,65 EUR/kg nur einen Platz im Mittelfeld.

 

Im Vergleich zum Jahr 2011 konnte dabei insbesondere der deutsche Preis überproportional zulegen. Während die Durchschnittspreise in Frankreich um 15 Cent und in Dänemark um 16 Cent im Vergleich zu 2011 anstiegen, erzielten deutsche Schweinehalter in 2012 knapp 19 Cent mehr als noch im Vorjahr.

 

Tendenz für den deutschen Markt: Aktuell laufen die Schlachtbänder wieder auf Hochtouren, entstandene Überhänge werden peu á peu wieder abgebaut. Auch der Bedarf der Fleischverarbeiter nimmt wieder zu, nachdem die Aktivitäten in zahlreichen Unternehmen aufgrund von Betriebsferien ruhten. Die gestrige Internetschweinebörse zeigt, dass zusätzliche Partien derzeit kaum gefragt sind. Die kommenden Tage werden zeigen, wie schnell sich der Markt wieder normalisiert und ob sich die Preise auf einem unveränderten Niveau halten können. 




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