30.03.2004rss_feed

Jörn Dwehus, Geschäftsführer der CMA, informiert ISN-Vorstand und Junge ISN über die aktuelle Arbeit der CMA

Die aktuelle Arbeit der CMA stellte deren Geschäftsführer, Jörn Dwehus, im März dem ISN-Vorstand und der Jungen ISN vor. Die Erwartungen waren hoch. Was macht die CMA überhaupt mit dem ganzen Geld, das sie von uns Schweinehaltern bekommt? Diese Frage hatte wohl jeder der Zuhörer im Hinterkopf und wollte hierzu eine Antwort haben.

Die Vorgehensweise der CMA beim Bewerben der deutschen landwirtschaftlichen Erzeugnisse hat sich geändert, so Jörn Dwehus. Die Zielgruppen sind neu definiert worden. Früher hätten die Landwirte die Werbung der CMA mehr wahrgenommen, weil sie eine der Zielgruppen gewesen seien. Diese Art Werbung sei allerdings verfehlt gewesen, da nicht die Landwirte, sondern die Verbraucher als Kunden angesprochen werden müssten. Mittlerweile würden die Landwirte nur noch relativ wenig Werbung sehen und würden daraus schließen, dass es keine gibt. Dies sei ein Trugschluß. Zielgruppen für die Werbung seien mittlerweile vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die gerade das Elterhaus verlassen hätten. Die auf sie zugeschnittene Werbung zeigt ganz klar: Unsere Produkte passen in Eure Lebenswelt, betonte Dwehus.

Wichtig sei der CMA, die Flut an Broschüren zu reduzieren und gezielter an die verschiedenen Verbrauchergruppen heranzutreten.

Hier eine Auswahl der Werbung für die verschiedenen Zielgruppen:

  • Das jüngst Gericht: Hier kocht Tobi Schlegl mit Promis (s. Foto: hier mit Yvonne Catterfeld, TV-Star aus einer täglichen Vorabend-Kult-Serie), hier wird jungen Leuten gezeigt, was man v.a. mit Fleisch, Milch und Molkereiprodukte Leckeres kochen kann, Privatsender VIVA, läuft gut

  • Werbe-Spots: nach Marienhof und Sportschau, ARD, sehr guter Sendeplatz

  • in der Reihe Technik und Wissenschaft: u.a. Reportage über konventionellen Schweinemäster; es werden Menschen mit Namen gezeigt, die hinter ihren Betrieben stehen, Privatsender ntv, hier haben Fachinfos ihren Platz

  • Abenteuer Landwirtschaft: 5 Betriebe aus ganz Deutschland wurden über´s Jahr wiederholt besucht und der Alltag auf den Betrieben dargestellt, Privatsender phoenix, Sendung wurde sehr gut angenommen und wird von anderen Sendern inzwischen wiederholt

  • Kater Kurt: Hausaufgabenheft für Grundschulkinder, wird sehr gut angenommen, auch von Lehrern

  • Klug-Beißer: Kindersendung ähnlich wie die Sendung mit der Maus, läuft auf Privatsender Super RTL, 240 Folgen gedreht



Nachdem Jörn Dwehus noch viele weitere Infos über die Arbeit der CMA gegeben hatte, waren sich die Zuhörer am Ende des Vortrags einig, dass das Geld
aus den Schweinen" für die Absatzförderung in der CMA gut angelegt sei.

Wenn Sie sich weiter über die Arbeit der CMA informieren möchten, können Sie dies im Internet: http://www.cma.de



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