28.05.2014rss_feed

EPP-Kongress 2014 in Parma Pigs, Parma & Prosciutto

Produktion der Parmaschinken

Unter dem Titel  Pigs, Parma & Prosciutto - production for unique food brands  war Italien zum ersten Mal Gastgeber des jährlichen EPP-Kongresses. Veranstalter ist der Zusammenschluss der European Pig Producers (EPP).

 

Vom 22. - 24. Mai kamen insgesamt rund 280 Schweinehalter und Experten aus 16 Ländern nach Parma, darunter auch ISN-Vorstandsmitglied Birgit Scharlau und ISN-Referent für Politik und Markt Ulrich Pohlschneider. Sie informierten sich mit den anderen Teilnehmern über die Produktion von Spezialitäten, die unter besonderen Bedingungen hergestellt und mit regionalem Markennamen weltweit vertrieben werden.

 

Auch die Schweineproduktion in Italien wird durch starke Reglementierungen beeinflusst, wenngleich diese Auflagen anderer Art als in Nordeuropa sind. Hierbei geht es im Speziellen um die Anforderungen an die Fütterung und die Haltung der Parmaschweine, die bis zu einem Endgewicht von 160 kg gemästet werden. Um letzten Endes den berühmten Parma-Stempel zu erhalten (siehe Bild) dürfen die Tiere z.B. nur in ausgewiesenen Regionen rund um Parma aufgestallt und mit speziellem, gentechnikfreien Futter gemästet werden.


Ein Dank ging an die Referenten

Interessante Hintergrundinformationen

Nach der offiziellen Eröffnung durch EPP-Präsident Erik Thijssen gaben die Referenten des Eröffnungstages in interessanten Vorträgen Hintergrundinformationen zu diesen Anforderungen sowie zur Wirtschaftlichkeit der Produktion. Während der Betriebsbesichtigungen hatten die Teilnehmer dann auch die Gelegenheit, einen Blick in die Ställe zu werfen und mit italienischen Schweinehaltern auf deren Höfen zu diskutieren.


Besichtigung des Barilla-Werkes in Parma

Neben großen internationalen Unternehmen der Ernährungsbranche, wie z.B. Barilla, deren Werk die Teilnehmer des Kongresses ebenfalls in Parma besichtigen konnten, gibt es eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen, die regionale Spezialitäten erzeugen, wie z.B. Parmesano Reggiano (Parmesankäse), Prosciutto und Balsamico-Essig.

Innerhalb diverser Touren konnten sich die Kongressteilnehmer ein Bild über die unterschiedlichen Verarbeitungsanlagen machen und einige der Spezialitäten kosten.

 

Aktuelle Informationen und Erkenntnisse über Themen wie Futter, Fütterung, Tiergesundheit, Zucht und freie Abferkelsysteme wurden in weiteren Fachvorträgen vermittelt und rundeten das Fachprogramm ab.

 


Nächstes Jahr findet der EPP-Kongress in Bruegge (Belgien) statt

Nächster Austausch in Brügge

Die Teilnehmer verließen Parma schließlich mit einem breiteren Wissen über die Produktionslinien, die hinter den bekannten italienischen Spezialitäten stecken. Insbesondere die Anforderungen an die Schweinehalter für die Haltung der zur Parmaschinken-Produktion vorgesehenen Schweine haben die Teilnehmer beeindruckt.

Besonders hervorzuheben ist auch der Austausch der Teilnehmer untereinander. Auf dem Kongress können Erfahrungen und Situationen in den verschiedenen Ländern, z.B. deren gesetzliche Anforderungen in einem angenehmen Umfeld besprochen werden.

 

Die nächste Gelegenheit zum Austausch bietet der nächste EPP - Kongress vom 03.-06. Juni 2015 in Brügge (Belgien).


open_in_newHier können die Vorträge des EPP-Kongresses in Parma heruntergeladen werden


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