24.11.2008

Wettbewerb um Berufsnachwuchs wird härter
Die positive Entwicklung der Lehrlingszahlen in den vergangenen Jahren zeigt, dass Ausbildung für die landwirtschaftlichen Betriebe kein Stiefkind ist.
Dennoch blieben viele Ausbildungsplätze mangels geeigneter Bewerber unbesetzt. Außerdem würden immer mehr Betriebe von den regionalen zuständigen Stellen für die Ausbildung anerkannt. Das sagte der Bildungsbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Hans-Benno Wichert, im aktuellen Interview des Schwerpunktes Ausbildung fördern – Zukunft sichern
der November-Ausgabe der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk). Aufgrund der demografischen Entwicklung müsse sich der Berufsstand künftig im Wettbewerb mit anderen Berufs- und Wirtschaftsbereichen verstärkt um qualifizierten Nachwuchs bemühen. In der Berufsausbildung Landwirt, heute ein vielseitiger moderner Hightech-Beruf, so Wichert, seien derzeit bundesweit etwa die Hälfte aller Auszubildenden von außerlandwirtschaftlicher Herkunft. Insbesondere muss nach Ansicht des DBV-Bildungsbeauftragten das Image und der Bekanntheitsgrad der Grünen Berufe optimiert werden, da die Landwirtschaft zukünftig verstärkt Arbeitnehmer als angehende Fach- und Führungskräfte nachfragen werde.
Den gesamten Bericht lest Ihr hier.
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