12.01.2012 RSS Feed

Westfleisch erwartet Wiederzulassung der Auto-FOM-Klassifizierung bis Ende Januar

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Nach Manipulationsvorwürfen bei der Klassifizierung von Schweineschlachtkörpern mittels AutoFOM am Westfleisch-Standort in Coesfeld im Dezember 2011 sind die mehrtägigen Prüfungen vor Ort durch das Max-Rubner-Institut (MRI) auf Wiederzulassung nun abgeschlossen, teilt die Westfleisch in einer aktuellen Pressemeldung mit.

Der dazu auszufertigende Bericht wird durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) beurteilt und darüber entscheiden, wann die Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann. Eichsichernde Plaketten wurden bereits wieder auf der Anlage angebracht.

Die Westfleisch wurde mit einem Schreiben vom 11.01.2012 von der Staatsanwaltschaft Münster über das Vorliegen einer Anzeige durch das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) informiert. Im weiteren zitiert die Westfleisch einen Bericht der Münsterschen Zeitung (MZ). Die MZ habe auf Nachfrage bei der Oberstaatsanwaltschaft erfahren, dass die Ermittlungen derzeit liefen. Allerdings sei im Moment nicht auszuschließen, dass bei der Fleischwiege-Einrichtung einfach ein technischer Fehler vorgelegen habe.

 

Weiter zitiert das Blatt das ebenfalls in die Untersuchungen zur Wiederzulassung eingebundene Eichamt in Münster, dessen Sprecher das Ergebnis mit Es war alles in Ordnung. zusammenfasste. Aus dem LANUV wurde der MZ bestätigt, dass auch die vier anderen Westfleisch-Fleischcenter kontrolliert wurden. Wir haben keine  Unregelmäßigkeiten festgestellt, so der LANUV-Sprecher in der Druckausgabe der MZ.

 

Diese Aussagen bestärken die vorläufigen Resultate zweier externer, unabhängiger Gutachten renommierter Institute, die Westfleisch zu Jahresbeginn mit der Prüfung der Vorgänge in Coesfeld aus wissenschaftlicher Sicht beauftragt hatte. Im Kern wird darin der Vorwurf, Landwirte finanziell geschädigt haben zu können, entkräftet. Die schriftlichen Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet.

 

In einer außerordentlichen Sitzung am 10. Januar 2012 hatte sich der Westfleisch-Aufsichtsrat von Vorstand, Geschäftsleitung Coesfeld, Technischer Leitung und Einkaufsleitung Schlachtvieh ausführlich über die Vorwürfe informieren lassen.

 

Vor Ort wurden dem Gremium technische Zusammenhänge und abrechnungsrelevante Hintergründe detailliert erläutert. Nach intensiver Prüfung attestierte der Aufsichtsratsvorsitzende allen Westfleisch-Beteiligten eine engagierte und verlässliche Arbeit in der Sache.

 

Westfleisch rechnet mit offiziellen Ergebnissen und der Wiederzulassung der Anlage bis Ende des Monats.



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