Liebe ISN-Mitglieder Das Jahr 2006 kann man als Jahr des Aufbruchs bezeichnen. Durch den Schweinezyklus sind uns Schweinehaltern wieder auskömmliche Preise beschert worden. Die gesamte Branche hat geboomt.
Es hat sich gezeigt, dass sich in unserem wettbewerbsorientierten Markt durch hohe Effizienz herausragende Strukturen entwickelt haben, die auch im Export weltmarktfähig sind. Die Bruttoeigenversorgung mit Schweinefleisch nähert sich der Hundertprozentmarke, wir Landwirte sind wieder zuversichtlich und investieren. Und das nicht nur, weil die Preise mal gepasst haben. Die Politik hat die Wachstumsbranche Nahrungsmittelproduktion nicht mehr, wie vormals geschehen, verteufelt.
Beim Tierschutz sind Kompromisse eingegangen worden, es herrscht nun Rechtssicherheit.
Im Erbschaftsrecht und beim Fleischgesetz scheinen sich nach anfänglichen Verwirrungen für die Landwirtschaft vernünftige Lösungen abzuzeichnen. Insgesamt hat sich eine gute, auf Verlässlichkeit basierende Stimmung ausgebreitet.
Dennoch dürfen wir das Maß nicht aus den Augen verlieren, müssen wachsam bleiben. Im großen politischen Zahnradgetriebe bleiben wir nur ein kleines Rädchen und am Schweinemarkt zeigt uns die alljährliche Nachweihnachtsschwäche, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Als Schweinehalter bleibt uns die Erkenntnis, dass wir in einem globalen Markt tätig sind, von Währungsparitäten und Seuchenlagen abhängig sind. Seuchen, die uns auch vor der Haustüre treffen können, wie wir im vergangenen Sommer schmerzlich erfahren mussten.
So hoffe ich, dass uns unser Optimismus und das gewisse Quäntchen Glück auch im Jahr 2007 erhalten bleiben und wünsche somit allen Mitgliedern und Freunden der ISN sowie Ihren Familienangehörigen ein erfolgreiches und gutes Neues Jahr.
Ihr
Franz Meyer zu Holte










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