Landkreis Vechta
Die Zahl der Betriebe im Landkreis Vechta, die schon seit der vergangenen Woche Handelsbeschränkungen unterliegen, weil sie möglicherweise dioxinbelastetes Futter erhalten haben, ist aufgrund weiterer negativer Probeergebnisse gesunken. 11 Betriebe dürfen daher wieder Tiere bzw. Eier in den Handel geben. Die Zahl verringerte sich damit von 46 auf 35.
Für die Betriebe, die erst seit dem vergangenen Wochenende Handelsbeschränkungen unterliegen, gibt es derzeit noch keine Probeergebnisse. Außerdem hat sich hier ein leichter Anstieg der Anzahl von 364 auf 382 ergeben. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass die Futtermittellisten, die der Landkreis vom LAVES erhalten hat, nur Rechnungsadressen enthalten. Die Abklärung des jeweiligen Einzelfalles hat in vielen Fällen ergeben, dass sich hinter einer Rechnungsadresse rechtlich gesehen aber mehrere Betriebe verbergen, auch wenn die einzelnen Ställe eine Hofeinheit bilden. Auf der anderen Seite konnten aber auch mehrer Betriebe freigegeben werden, da die genauere Betrachtung ergeben hat, dass dorthin kein dioxinbelastetes Futter geliefert wurde.
Insgesamt unterliegen im Landkreis Vechta somit aktuell 417 Betriebe Handelsbeschränkungen.
Landkreis Verden
Bei Probeschlachtungen von Schweinen aus fünf der zehn gesperrten Betriebe im Landkreis Verden, die mit belastetem Futter von einem Futtermittelhersteller aus Langwedel beliefert worden waren, liegen die Dioxinbelastungen alle unterhalb des Grenzwertes. Das gibt der Veterinärdienst des Landkreises Verden bekannt. Für diese Betriebe kann nun die ausgesprochene Sperre wieder aufgehoben werden. Damit sind drei Viertel der ursprünglich gesperrten Schweine wieder frei handelbar.
Die noch ausstehenden Betriebe würden in nächster Zeit ebenfalls die erforderlichen Untersuchungen durchführen lassen, erklärt Dr. Peter Rojem, leitender Veterinär des Landkreises Verden. Rojem zeigt sich optimistisch, dass die Ergebnisse auch hier eine Aufhebung der behördlichen Maßnahmen erlauben werden.










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