Tönnies schließt zu Bestmeat auf und baut Vorsprung auf Westfleisch aus - "Top 10 der Schweineschlachtbetriebe 2004"
Kooperation mit Discountern beschert Tönnies einen Umsatzsprung. Westfleisch bleibt trotz Übernahme von Barfuss auf Platz drei
Die
So konnte das Schlachtunternehmen B&C Tönnies Fleischwerke, Rheda-Wiedenbrück, im letzten Jahr die Schweineschlachtungen deutlich ausweiten. Hier wurden 2004 insgesamt 6,9 Mio. Schweine geschlachtet. Der große Sprung nach vorn beruht in erster Linie auf der intensiven Zusammenarbeit mit den führenden Discountern und deren Einstieg in das Frischfleischgeschäft, stellt Beckhove fest.
Die Bestmeat-Gruppe mit Sitz im niederländischen Best und in Düsseldorf hingegen hat ihren Marktanteil mit ca. 7,5 Mio. Schlachtschweinen lediglich auf dem Niveau des Jahres 2003 behaupten können. Der Konzern bleibt damit zwar weiterhin auf dem ersten Platz, doch die Konkurrenz aus Rheda-Wiedenbrück konnte den Abstand deutlich verringern. Für die Stagnation der Schweineschlachtungen sind vermutlich noch die Folgen der Integration der deutschen Töchter NFZ (CG Nordfleisch AG, Hamburg) und A. Moksel AG, Buchloe, verantwortlich.
Weiterhin auf dem dritten Platz der
Insgesamt beläuft sich der Marktanteil der
Die
Top 10 der deutschen Schweineschlachtbetriebe 2004veröffentlicht die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V. (ISN) pünktlich zu Beginn des neuen Jahres.
Die Schlachtbranche war 2004 durch gewaltige Verschiebungen der Markanteile gekennzeichnet, fasst Andreas Beckhove, ISN-Marktreferent, das Ergebnis der Erhebung zusammen.
So konnte das Schlachtunternehmen B&C Tönnies Fleischwerke, Rheda-Wiedenbrück, im letzten Jahr die Schweineschlachtungen deutlich ausweiten. Hier wurden 2004 insgesamt 6,9 Mio. Schweine geschlachtet. Der große Sprung nach vorn beruht in erster Linie auf der intensiven Zusammenarbeit mit den führenden Discountern und deren Einstieg in das Frischfleischgeschäft, stellt Beckhove fest.
Die Bestmeat-Gruppe mit Sitz im niederländischen Best und in Düsseldorf hingegen hat ihren Marktanteil mit ca. 7,5 Mio. Schlachtschweinen lediglich auf dem Niveau des Jahres 2003 behaupten können. Der Konzern bleibt damit zwar weiterhin auf dem ersten Platz, doch die Konkurrenz aus Rheda-Wiedenbrück konnte den Abstand deutlich verringern. Für die Stagnation der Schweineschlachtungen sind vermutlich noch die Folgen der Integration der deutschen Töchter NFZ (CG Nordfleisch AG, Hamburg) und A. Moksel AG, Buchloe, verantwortlich.
Weiterhin auf dem dritten Platz der
Top 10bleibt die Westfleisch eG, Münster. Die Genossenschaft schlachtete 5,5 Mio. Schweine. Das Wachstum der Unternehmensgruppe im Vergleich zum Vorjahr beruhte im Wesentlichen auf der Fusion mit der Barfuss GmbH, Oer-Erkenschwick.
Insgesamt beläuft sich der Marktanteil der
Top 10an den gesamten Schweineschlachtungen in Deutschland auf mittlerweile mehr als 60 Prozent.
Auch für das laufenden Jahr gehen wir von weiteren Strukturveränderungen in der deutschen Schlachtbranche aus, so dass sich die Markanteile erneut verschieben werden, ist Beckhove überzeugt.










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