Russische Sauenhalter besichtigen neuen Maststall von ISN-Vorstandsmitglied August Rietfort

v.l.: F. Pucher (Deutsche Vilomix), A. Lanert (Fa Tewe), S. Nogkin, A. Rietfort, R. Malaxov (Foto: Pucher)
Kürzlich besichtigte ein Sauenhalter aus Russland gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Tewe den neuen Maststall auf dem Betrieb von ISN-Vorstandsmitglied August Rietfort in Stadtlohn. Die russischen Gäste Herr Sergej Nogkin und sein Assistent Roman Malaxov betreiben einen geschlossenen Betrieb mit 1250 Sauen angeschlossener Mast und eigener Schlachtung. Der Inhaber des Betriebes, Sergej Nogkin, plant aufgrund einer guten Nachfrage die Produktion auszuweiten. Der Betrieb Altair liegt in der Barnaul Region, rund 1200 km östlich des Urals.
Zusammen mit dem VL Osteuropa, Herrn A. Lanert/ Fa Tewe, hatten die Gäste zuvor neben dem Unternehmen Tewe einen Sauenbetrieb in Holland besichtigt und anschließend den Betrieb Rietfort, für dessen neugebauten Stall die Firma Tewe die Einrichtung und die Fütterung geliefert hat.
Herr Lanert von Tewe konnte Dank seiner hervorragenden Übersetzung schnell vermitteln, dass es nicht nur in Nordrhein-Westfalen bürokratische Hemmnisse gibt. Der Vorschlag der Anwesenden, deutsche und russsiche Verwaltungsmitarbeiter für einen längeren Zeitraum auszutauschen, wird aus Sicht von Hernn Lanert wohl schwer umzusetzen sein. Die russischen Gäste zeigten sich beeindruckt, vom aktuellen Baustandart aber auch von der vorhandenen Infrastruktur der Region. Vergleichbares gibt es vor Ort in der Region Bernaul nicht. Die Beschaffung von Mischfutter ist ungleich schwieriger als in Deutschland; Sergej Nogkin deutete Schwierigkeiten mit gleichbleibender Futterqualität an, so dass geplant ist, das Futter selbst herzustellen. Aber auch hier muss man die unterschiedlichen Dimensionen berücksichtgen: der einzige “lokale” Marktpartner in Nowosibirsk ist ca. 400 km entfernt. Zum Vilomix Werk Orenburg sind es ca 1.500 km. Der nicht seltene Auftrag am Freitag “das Silo ist leer” wird dort, auch wenn zügig bearbeitet, frühestens 1 Woche später erfüllt. Allein daran erkennt man die Vorteile einer starken Veredlungsregion. |











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