26.05.2010 RSS Feed

RUBA: ISN beim Ruba-Sponsorentreffen

Mitte links: RUBA-Vorsitzende Birgit Meyer

Mitte links: RUBA-Vorsitzende Birgit Meyer

Kürzlich fand ein Treffen der Sponsoren des Fördervereines Regionale Umweltbildung Agrarwirtschaft e.V. (RUBA) und der dazugehörigen Arbeits-gemeinschaft Regionales Lernen Agrarwirtschaft (AGRELA) e.V. auf dem Lernstandort „Hof Heil“, in Fladderlohhausen im Landkreis Vechta statt. Für die ISN, die dieses Projekt seit der 1.Stunde unterstützt, waren Katja Ahnfeldt und Jana Püttker dabei.

 

Zunächst begrüßte RUBA-Geschäftsführer Bernard Schomaker die Anwesenden und dankte für die Unterstützung. Birgit Meyer, 1.Vorsitzende von RUBA, fasste anschließend das Erreichte der vergangenen Jahre zusammen. Im Jahr 2003 gründete sich zunächst "RUBA", im Jahr 2006 wurde zusätzlich der Verein „AGRELA“ ins Leben gerufen. Inzwischen haben beide Vereine zusammen rund 38 Sponsoren, 60 Mitglieder und unterhalten 6 Lernstandorte. Die Lernstandorte sind Bauernhöfe mit sehr engagierten Landwirten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, insbesondere die landwirtschaftliche Bildung von Schulkindern zu fördern.


RUBA Sponsorentreffen

RUBA Sponsorentreffen

Bei vielen Kindern, nicht nur aus städtischen, sondern auch aus ländlichen Regionen, ist die Beziehung zur Natur, Landwirtschaft bzw. dem benachbarten Landwirt im Ort kaum noch vorhanden. Hier wollen die beiden Vereine Abhilfe schaffen.



v.l.: Heil, Dierkes, StS Heinen-Esser im September 2009 zu Besuch auf dem Hof Heil

v.l.: Heil, Dierkes, StS Heinen-Esser im September 2009 zu Besuch auf dem Hof Heil

Die Lerneffekte in der Praxis sind wesentlich größer als im theoretischen Schulunterricht. Ziel ist es, überhaupt eine Wertschätzung gegenüber der landwirtschaftlichen Produktionskette und den landwirtschaftlichen Produkten bei den Kindern zu entwickeln. Eine gute Zusammenarbeit mit den Schulen in der Region ist dafür Vorraussetzung. Viele Teilprojekte sind inzwischen entstanden, darunter auch die Langzeitprojekte „Abenteuer Bauernhof“, „der Bauernhof als wirtschaftlicher Betrieb“ oder auch ein Verbund mit einer regionalen Realschule. Diese hat es sich zum Ziel gemacht, jeden Schüler sogar 3-mal „pro Lebenslauf“ auf einen Betrieb der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu schicken.

Inzwischen gibt es sogar Angebote für Lehrerfortbildungen, denn: „auch bei den Lehrern gibt inzwischen häufig Unkenntnis über die Landwirtschaft“, schildert Projektleiterin Dr. Gabriele Diersen die Situation.

Am Sonntag, dem 13. Juni 2010, gibt es einen Tag des offenen Hofes in Bakum/Lüsche. Förderer und Interessierte finden weitere Information auf der RUBA-Homepage.

 


Zur Homepage von RUBA


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