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02.07.2009

NRW: Integriertes Untersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) gegründet

Das Land Nordrhein-Westfalen hat einen weiteren Schritt bei der Neuorganisation der Untersuchungsämter gemacht: Am Mittwoch dem 1. Juli 2009, wurde das integrierte Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) als Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) mit Sitz in Münster ins Leben gerufen. Das CVUA-MEL ist damit das dritte integrierte Untersuchungsamt in Nordrhein-Westfalen. Anfang 2008 ging bereits das CVUA Ostwestfalen-Lippe in Detmold und im Januar dieses Jahres das CVUA Rhein-Ruhr-Wupper in Krefeld an den Start.


„Durch die Konzentration der Kräfte werden Doppelarbeiten vermieden und bessere Leistungen erreicht, ohne dass Mehrkosten entstehen. Das ist eine weitere deutliche Stärkung des Verbraucherschutzes“, betont Umweltminister Eckart Uhlenberg. „Größere und leistungsfähigere Untersuchungsämter sind effektiver und wirtschaftlicher. Arbeitsabläufe werden optimiert, Analysegeräte sind besser ausgelastet und müssen nur noch einmal angeschafft werden, das schafft Synergieeffekte. Das Versprechen der Landesregierung, die zersplitterte Landschaft der Untersuchungsämter in Nordrhein-Westfalen zu konzentrieren und schlagkräftige Ämter im Bereich des Verbraucherschutzes zu schaffen, wird damit von uns eingehalten.“


Im CVUA-MEL sind das kommunale Untersuchungsamt des Kreises Recklinghausen sowie das Chemische Landes- und Staatliche Veterinäruntersuchungsamt in Münster zu einem Amt zusammengeführt worden. Die beiden Ämter hatten bereits vor knapp drei Jahren einen Kooperationsvertrag vereinbart, der die Grundlage für den jetzigen Zusammenschluss bildete.


Der zukünftige Einzugsbereich des CVUA-MEL umfasst den gesamten Regierungsbezirk Münster mit rund 2,6 Millionen Einwohnern. Zur Untersuchung gelangen pro Jahr 14.500 amtliche Proben von Lebensmitteln, Bedarfsgegenstände und Kosmetika, 25.000 Proben von Schlachthöfen, 250.000 Blutproben von Nutztieren, 40.000 Hirnproben zur Untersuchung auf BSE/TSE, 1.000 Futtermittelproben und weitere 1.000 sonstige Proben.

Außerdem werden rund 3.000 Sektionen bei Tierkörpern und Teilen davon durchgeführt. Mit diesen Untersuchungen sind insgesamt 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den beiden Standorten in Münster und Recklinghausen betraut. Weitere Informationen zum CVUA-MEL sind zu finden unter www.cvua-mel.de.

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