Niederländische Schweinehalter, die im Qualitätssicherungssystems IKB organisiert sind, wollen künftig auf Antibiotika verzichten, die in der Humanmedizin von besonderer Bedeutung sind. Das teilte die Fachgruppe Schweine der niederländischen Branchenorganisation Vieh, Fleisch und Eier (PVE) in einer Pressemitteilung mit.
Von der Positivliste der IKB-konformen Tierarzneimittel wurden die dritte und vierte Generation von Cefalosporine und Fluorquinolone gestrichen. Das heißt, Arzneimittel mit diesen Wirkstoffen dürfen weder angewendet noch auf den Betrieben vorrätig gehalten werden. Seit dem 01.01.2012 dürfen diese Arzneimittel, die umgangssprachlich als Reserveantibiotika
bezeichnet werden, nicht mehr verabreicht werden.
Die Maßnahme ist Teil der strengeren Antibiotika-Politik in den Niederlanden und geht auf die Taskforce Antibiotikaresistenz in der Schweinehaltung
zurück. Ehrgeiziges Ziel der Politik ist es den Antibiotikaeinsatz bis 2013 um 50% zu senken










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