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EU-Schweinepreise: Weihnachtsgeschäft läuft endlich an

EU-Schweinepreisvergleich 01.12.2015

Auf den EU-Märkten für Schlachtschweine konnte der Preisverfall in der vergangenen Woche endlich gestoppt werden. Ausgehend von Deutschland notierten auch Österreich, Belgien und die Niederlande einen unveränderten Preis. Auf der einen Seite berichten die Vermarkter über zuletzt wieder rückläufige Angebote an schlachtreifen Schweinen, auf der anderen Seite zeigen sich die Fleischgeschäfte mengenmäßig endlich wieder freundlicher. Im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft läuft die Verarbeitungsindustrie auf Hochtouren, der günstige Euro gibt den Exporten Rückenwind und die anstehende PLH signalisiert den Fleischeinkäufern, dass Fleisch in naher Zukunft nicht mehr günstiger zu haben sein wird.

In Spanien hingegen ist der Abwärtstrend der Preise aufgrund des dortigen großen Angebotes noch nicht zum Stoppen gekommen. Hier müssen die Erzeuger wiederum eine um knapp 2 Cent geringere Notierung hinnehmen. Auch die dänischen Preise, die sich in den vergangenen Wochen unabhängig vom allgemeinen Marktgeschehen erstaunlich stabil zeigten, wurden in der laufenden Woche um 4 Cent gekürzt.

Erstmals seit sieben Wochen fand am vergangenen Donnerstag wieder die französische Auktion am Marché du Porc Breton (MPB) statt. Mit etwa 25.000 Schweinen wurde nur etwa die Hälfte des üblichen Angebots versteigert, um den Neustart der Auktion nicht mit einem großen Angebot zusätzlich unter Druck zu setzen.

 

Tendenz für den deutschen Markt:

Die Nachfrage nach Schlachtschweinen hat sich in den vergangenen Tagen spürbar belebt. Durch Monatsanfang und Vorweihnachtsgeschäft steigt die Mengennachfrage im Fleischverkauf. Dem Vernehmen nach konnten für einige Teilstücke in den letzten Tagen bereits leichte Preisaufschläge realisiert werden. Die Chancen auf einen Preisanstieg am kommenden Mittwoch sind auf jeden Fall gegeben.


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