„Neue Niederländische Politik“ - Regierung kündigt deutliche Erleichterungen für intensive Schweinehaltung an
(ISN db 22.04.04, Damme) Ein klares Votum für die Zukunft der intensiven Schweinehaltung in den Niederlanden gab Chris Kalden, Generalsekretär des Niederländischen Landwirtschaftsministeriums (LNV), am gestrigen Mittwoch anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Nederlandse Vakbond Varkenshouders (NVV) in Achterveld vor über 500 Landwirten ab. Kalden vertrat den kurzfristig verhinderten Minister Prof. Dr. C. P. Veerman, der an der Sondertagung des Agrar- und Fischereirates in Luxemburg teilnehmen musste.
Kalden stellte fest, daß die niederländischen Schweinehalter derzeit einem großen Druck
Als
Kalden stellte fest, daß die niederländischen Schweinehalter derzeit einem großen Druck
nicht nur bei den Gesetzensondern auch durch
Schlachtereien und Supermärkteausgesetzt seien. Dem Markt könne man sich nicht entziehen, jedoch habe die Niederländische Regierung erkannt, daß man die Schweinehalter
regional, national und internationalwieder wettbewerbsfähig machen müsse. In der Vergangenheit seien schwere Fehler begangen worden.
Als
gute Nachrichtkündigte der Amtschef an, daß es erklärtes Ziel der Regierung Balkenende sei, zukünftig weniger Gesetze zu haben, die die Schweinehalter in ihren wirtschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten einschränkten. Es gehe darum, die Verschärfungen der letzten Jahre rückgängig zu machen, es für alle Schweinehalter
einfacher und für alle gleichzu gestalten. Es gehe um ein Zurückführen des überbordenden Bürokratismus in der Schweinehaltung, dafür habe sich die NVV ja schließlich auch stark gemacht, meinte Chris Kalden. Mittlerweile falle ja auch der
Bauernverstand der NVVbei Politik und Verwaltung wieder auf fruchtbaren Boden.
Der Ausgangspunkt ist: keine neuen Gesetze, die über dem EU-Niveau liegen, stellte Generalsekretär Kalden fest,
dies ist die neue Niederländische Politik.










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