26.06.2009 RSS Feed

„Nackt-Bärchen“ - Gastkommentar von Damian Ryschka, Redakteur der Oldenburgischen Volkszeitung

Damian Ryschka

Geld loswerden ist ganz einfach. Überflüssige Knete könnte man ganz einfach verbrennen, sie in den Opel-Konzern stecken oder spenden. Zum Beispiel bei der Tierschutzorganisation Peta.

 

Dort nämlich ist Spendengeld besonders gut angelegt. Die Organisation hat sich nämlich was Tolles ausgedacht. Weil Fische ein mieses Image bei den Menschen haben (glitschig, hässlich) und immer nur gegessen werden, brauchen sie einen niedlicheren Namen. Und deshalb will Peta Fische in Wasser-Kätzchen umbenennen. Weil das niedlicher klingt, und die bösen Menschen den Fischen dann auch nicht mehr wehtun mögen.

 

 

Die Idee wird selbstverständlich auch praktisch angewendet: Man soll sich zum Beispiel beim Duden melden und die Umbenennung fordern. Peta geht natürlich mit gutem Beispiel voran. So hat die Organisation einen Kindergarten namens Forelle angeschrieben und ihn aufgefordert, sich in Wasser-Kätzchen umzubenennen. Was kommt wohl als nächstes: Nackt-Bärchen statt Schweine???

 

Ein Verdacht liegt allerdings nahe: Durch Peta droht eine Umweltkatastrophe. Bei den vielen Bäumen, die bei Peta geraucht werden, gibt es bald keine Wälder mehr auf diesem Planeten.



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