Maskenball 2011: Auf den letzten Drücker!

Masken-Wirrwarr setzt sich fort
Das Masken-Wirrwarr der letzten Wochen hat sich auch in den letzten Tagen weiter fortgesetzt und sorgt für heftiges Kopfschütteln in der gesamten Branche. Nach und nach haben zwar inzwischen auch verschiedene mittelständische Schlachtbetriebe ihre neuen FOM- bzw. AutoFOM-Masken veröffentlicht. Jedoch haben sich fast alle Unternehmen kurzfristige Anpassungen vorbehalten, beziehungsweise durchgeführt. So hat beispielsweise die Firma Tönnies immerhin die vielfach kritisierten Sprünge bei der Schinkenbewertung abgemildert.
Auch die Westfleisch hat ihr AutoFOM-Abrechnungsmodell angepasst. Nach Einschätzung der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. ist der Maskenball
damit aber noch längst nicht beendet. Denn wenn die Schlachter merken, dass ihre Masken doch nicht passen bzw. die Konkurrenz auf die Änderungen des Mitwettbewerbers ebenfalls reagiert, werden sie mit Sicherheit noch einmal nachlegen.
Indizien gibt es genug: Die Unternehmen der Müller-Gruppe beispielsweise wollen vorerst an der aktuellen Preisbasis und Abrechnungsmaske festhalten. Man wolle aber abwarten, wie sich die Schätzformeländerung tatsächlich bei den in Ulm angelieferten Schweinen auswirken und wolle dann Ende Oktober, Anfang November die Abrechnungsbasis anpassen.
Unser Fazit: Es gibt gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Masken. So bleibt abzuwarten wie Schweine tatsächlich am Ende des Tages abschneiden
. Fest steht auch, dass in Zukunft die Schlachtschweine noch mehr und genauer sortiert werden müssen, um nicht gravierende Abzüge auf der Abrechnung befürchten zu müssen.
Im Mitgliederbereich... können Sie sich als ISN-Mitglied die aktuellste Übersicht zu den neuen Abrechnungsmasken herunterladen!










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