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09.02.2010

Mangelnde Kredite bremsen US-Schweinebestände

Usa Die US-Schweinehalter scheinen nach zweieinhalb verlustreichen Jahren das Schlimmste hinter sich gebracht zu haben, doch der Aufbau der US-Schweinezuchtbestände könnte von Kreditgebern gebremst werden, berichtet Dow Jones. Die Voraussetzungen für einen erneuten Bestandsaufbau bei den Sauenhaltern wären gegeben: Die reduzierten Zuchtbestände führen in diesem und im nächsten Jahr voraussichtlich zu einem kleineren Angebot an Mastschweinen, und die Kassapreise für Schweine haben für die meisten Schweinerzeuger die Gewinnschwelle erreicht.

Bisher wurde allerdings noch keine erneute Ausweitung der Sauenbestände verzeichnet, denn die Kreditgeber für die Landwirtschaft betrachten die Gespräche über einen Bestandsaufbau als verfrüht. Shane Ellis, Spezialist für Viehzucht an der Iowa State University, sagte: „Von den Ferkelzuchtbetrieben, die seit dem vergangenen Jahr leer stehen, habe ich noch keine Wiederaufstallung in signifikanter Größe gesehen oder gehört.“ Einige Erzeuger planten zwar, noch vor dem Frühjahr wieder Jungsauen aufzustallen, aber es „ergibt Sinn, dass die Kreditgeber mit der Geldvergabe noch zögern.“

Ende 2009 hatte der Nationale Rat der Schweineerzeuger (National Pork Producers Council) die Verluste der US-Schweinehalter seit dem September 2007 auf rund 5,4 Mrd USD veranschlagt. Für die meisten Erzeuger könnte es sich als schwierig erweisen, die nötige Finanzierung zu erhalten, mit der die verringerten Zuchtbestände wieder ersetzt werden könnten. Lee Fuchs von FCS Financial vertritt sogar die Meinung, dass jeglicher Bestandsaufbau zu diesem Zeitpunkt ein möglicher Fehler sei. Die Schweineindustrie müsse zunächst weiter die Erzeugung gering halten, um eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit zu erreichen, so Dow Jones.

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